Rinder eines Milchbetriebs systematisch gequält

Versteckte Kameras beobachten 30 Tage lang einen sehr großen Milchbetrieb. Tausende Kühe wurden systematisch Durst, Hunger und Gewalt ausgesetzt.
Rinder vor Schlachtung unzureichend und nicht fachgerecht betäubt

In einem Rinderschlachthof mit Bio-Zulassung in Oldenburg wurden Rinder vor der Schlachtung unzureichend und nicht fachgerecht betäubt. Im Zutrieb wurden die Tiere mit Elektroschockern und Schlägen gequält, um sie zu treiben.
Schweine und Ferkel im Schweinehochhaus getreten und geschlagen

In einer Ferkelzucht auf sechs Etagen wurde unter anderem dokumentiert, wie Ferkel zur Tötung auf den Boden geschlagen wurden. Sauen wurden getreten, geschlagen und gequält. Das Schweinehochhaus steht seit Oktober 2018 leer.
Verletzte und tote Schweine in stark verdreckter Mastanlage

In einer Schweinemast wurden Tiere mit Verletzungen wie blutige Ohren und Schwänze, Abszesse und Entzündungen dokumentiert. Die Schweine wurden offenbar nicht tierärztlich versorgt. In Teilen der Mastanlage lebten die Tiere in ihren Exkrementen.
Verletzte und tote Schweine in Niedersachsens größter Schweinemast

In Niedersachsens größter Schweinemast zeigen Aufnahmen verletzte Tiere mit Abszessen, blutigen Wunden und Tumoren. Teilweise konnten die Tiere nur noch humpeln. Zudem stellte der Betrieb über Nacht verbotenerweise das Trinkwasser ab.
Schweine getreten, geworfen und auf Buchtenkante geschlagen

In einer niedersächsischen Schweinezucht dokumentierten Kameras, wie Schweine getreten, geworfen und für eine “Nottötung” auf eine Buchtenkante geschlagen wurden. Der Betrieb erhielt Tierwohl-Prämien, da die Ringelschwänze nicht kupiert werden.
Kranke Schweine in niedersächsischer Mastanlage mit Gewehr erschossen

In einer niedersächsischen Schweinemast erfolgte eine Nottötung kranker Schweine erst drei Tage nach der tierärztlichen Anordnung. Der Landwirt verwendete dafür ein Gewehr, was verboten ist. Die Aufnahmen zeigen viele weitere verletzte Tiere.
Krankes Schwein tagelang liegen lassen – weitere kranke und verletzte Tiere

In einem Zulieferbetrieb von Tönnies wurden kranke und verletzte Schweine dokumentiert. Ein krankes Tier wurde ohne Zugang zu Wasser und Futter über Tage im Gang abgelegt. Zwei Tötungsversuche mit einem Bolzenschussgerät misslangen.
Tiere mit Abszessen und Wunden in Schweinemast

Viele der Schweine in der niedersächsischen Mastanlage hatten angebissene Ringelschwänze, blutige Verletzungen an den Beinen und handballgroße Abszesse. Der Betreiber der Anlage ist der stellv. Bürgermeister der Gemeinde Merzen (CDU).
Tiere mit Abszessen und Wunden in stark verschmutzter Schweinemast

Die Aufnahmen zeigen stark mit Urin und Kot verschmutzte Stallungen in einer niedersächsischen Schweinemast mit rund 1.000 Tieren. Viele der Tiere hatten Abszesse, teilweise Handball groß, blutig gebissene Ohren und Verletzungen an den Beinen.