Viele der Schweine in einer der größten niedersächsischen Schweinemastanlagen hatten angebissene Ringelschwänze, blutige Verletzungen an den Beinen und handballgroße Abszesse. Beim Betreiber der Anlage handelte es sich zum Zeitpunkt der Aufnahmen um den stellvertretenden Bürgermeister der Gemeinde Merzen (CDU). Er und weitere Familienmitglieder führen diverse Mastanlagen, an die EU-Fördergelder fließen. Viele der Schweine stammen aus einer Schweinezucht in Wietmarschen, aus der es auch erschreckende Bilder gibt.

Update (02.2024): Das Gericht, der Landwirt und die Staatsanwaltschaft Oldenburg haben sich darauf geeinigt, dass das Verfahren gegen die Zahlung von 5.000 Euro an eine gemeinnützige Organisation eingestellt wird.

Update (02.2023): Die Staatsanwaltschaft Oldenburg hat einen Strafbefehl gegen den Landwirt erlassen. Gegen diesen ist er juristisch vorgegangen. Aus diesem Grund kommt es vor dem Amtsgericht Bersenbrück zu einer mündlichen Verhandlung, der Gerichtstermin ist ANINOVA noch nicht bekannt.

 

Update (07.2021): Zum Zeitpunkt der Aufnahmen hat der Betrieb u.a. an das Schlachtunternehmen Tönnies geliefert und der Betreiber der Anlage war stellvertretende Bürgermeister der Gemeinde Merzen und CDU-Mitglied. Tönnies hat nach Bekanntwerden der Bilder die Lieferung beendet.

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