Misshandlung kranker Kühe bei Landmetzgerei

Hinter der Fassade der Landmetzgerei Matthias Blohm in Schönhausen wurden grausame Vorgänge dokumentiert. Kranke Tiere wurden per Seilwinde bei Bewusstsein vom Transporter gezogen, per Gabelstapler umhergeschleift und brutal misshandelt.
Schlachtung kranker Tiere, sog. „Downer-Kühe“

Der Schlachthof Maretzki in Düdenbüttel bei Stade hatte systematisch kranke, schwer verletzte Tiere abgeholt und geschlachtet.
Schweine in Schlachthof mit Bio-Zertifikat geschlagen und fehlbetäubt

In einem Schlachthof mit Bio-Zertifikat wurden Schweine getreten, geworfen und mit Haken geschlagen, um diese zu treiben. Nach dem Kehlschnitt schnappten viele Tiere nach Luft und bewegten ihre Extremitäten – sie wurden nicht richtig betäubt.
Rinder eines Milchbetriebs systematisch gequält

Versteckte Kameras beobachten 30 Tage lang einen sehr großen Milchbetrieb. Tausende Kühe wurden systematisch Durst, Hunger und Gewalt ausgesetzt.
Rinder vor Schlachtung unzureichend und nicht fachgerecht betäubt

In einem Rinderschlachthof mit Bio-Zulassung in Oldenburg wurden Rinder vor der Schlachtung unzureichend und nicht fachgerecht betäubt. Im Zutrieb wurden die Tiere mit Elektroschockern und Schlägen gequält, um sie zu treiben.
Schweine und Ferkel im Schweinehochhaus getreten und geschlagen

In einer Ferkelzucht auf sechs Etagen wurde unter anderem dokumentiert, wie Ferkel zur Tötung auf den Boden geschlagen wurden. Sauen wurden getreten, geschlagen und gequält. Das Schweinehochhaus steht seit Oktober 2018 leer.
Verletzte und tote Schweine in stark verdreckter Mastanlage

In einer Schweinemast wurden Tiere mit Verletzungen wie blutige Ohren und Schwänze, Abszesse und Entzündungen dokumentiert. Die Schweine wurden offenbar nicht tierärztlich versorgt. In Teilen der Mastanlage lebten die Tiere in ihren Exkrementen.
Verletzte und tote Schweine in Niedersachsens größter Schweinemast

In Niedersachsens größter Schweinemast zeigen Aufnahmen verletzte Tiere mit Abszessen, blutigen Wunden und Tumoren. Teilweise konnten die Tiere nur noch humpeln. Zudem stellte der Betrieb über Nacht verbotenerweise das Trinkwasser ab.
Schweine getreten, geworfen und auf Buchtenkante geschlagen

In einer niedersächsischen Schweinezucht dokumentierten Kameras, wie Schweine getreten, geworfen und für eine “Nottötung” auf eine Buchtenkante geschlagen wurden. Der Betrieb erhielt Tierwohl-Prämien, da die Ringelschwänze nicht kupiert werden.
Kranke Schweine in niedersächsischer Mastanlage mit Gewehr erschossen

In einer niedersächsischen Schweinemast erfolgte eine Nottötung kranker Schweine erst drei Tage nach der tierärztlichen Anordnung. Der Landwirt verwendete dafür ein Gewehr, was verboten ist. Die Aufnahmen zeigen viele weitere verletzte Tiere.