Karte der Tierquälerei in Deutschland
Schwere Vorwürfe gegen den Betrieb Schulze Föcking: Das Filmmaterial zeigt massive Probleme mit Schwanzbeißen und Kannibalismus in der Schweinehaltung der damaligen NRW-Landwirtschaftsministerin Christina Schulze Föcking (CDU).
Steinfurt, Nordrhein-Westfalen
Betroffene Tierart: Schweine
Haltungsform: Mastbetrieb
Datum der Veröffentlichung: Juli 2017
Name der Organisation: Tierretter.de e.V.
Betriebsform: Konventionell, mittlerer Betrieb
Kurzbeschreibung des Vorfalls:
In einem Entenmastbetrieb schleuderte ein Mitarbeiter kranke Enten gegen die Wände, um sie zu töten. Ein weiteres Tier wurde mit einer Mistgabel erschlagen. In dem Betrieb befanden sich auch kranke und tote Enten. Eine Krankenbucht gab es nicht.
Gütersloh, Nordrhein-Westfalen
Betroffene Tierart: Enten
Datum der Veröffentlichung: Mai 2021
Name der Organisation: ANINOVA e.V.
Betriebsform: Konventionell, kleiner Betrieb
Verdeckte Aufnahmen in sechs VION-Zulieferbetrieben zeigen Schweine mit Wunden, tote Tiere und dokumentierten den Einsatz von Antibiotika. In einem Betrieb quoll Gülle aus den Spaltenböden, in einem anderen waren die Tiere zerkratzt.
Rotenburg (Wümme), Niedersachsen
Datum der Veröffentlichung: Juli 2016
Betriebsform: Konventionell, Bauer von neben an, Tierwohl, mittlerer Betrieb
Der Schlachtbetrieb Horn in Flintbek warb mit handwerklicher Schlachtung, Qualität und Sicherheit. Bildmaterial aus drei Monaten zeigt, dass dort Tierquälerei und katastrophale hygienische Zustände herrschten.
Rendsburg-Eckernförde, Schleswig-Holstein
Betroffene Tierart: Rinder, Schafe
Haltungsform: Schlachthof
Datum der Veröffentlichung: Juli 2022
Name der Organisation: SOKO Tierschutz e.V.
Betriebsform: Konventionell, Bauer von neben an, kleiner Betrieb
In Deutschlands größter Kaninchenzucht haben Mitarbeitende Tiere mehrfach durch einen Schlag mit einer Eisenstange oder durch Aufschlagen der Tiere auf den Boden getötet. Manche überlebten den Übergriff wohl zunächst.
Ravensburg, Baden-Württemberg
Betroffene Tierart: Kaninchen
Haltungsform: Zuchtbetrieb
Betriebsform: Konventionell, Käfighaltung, großer Betrieb
In einer Kleingruppenhaltung, in denen Hühner für die Eierproduktion in Käfigen leben müssen, wurden beim Ausstallen mehrere Tiere ohne Wasser und Futter zurückgelassen. Einige Tiere waren zum Zeitpunkt des Funds bereits verdurstet.
Coesfeld, Nordrhein-Westfalen
Betroffene Tierart: Hühner
Haltungsform: Eierbetrieb
Datum der Veröffentlichung: Dezember 2021
In einem Betrieb für Bio-Eier wurden Hühner auf mehreren Etagen auf Gitterböden gehalten, auf denen die Hühner leben mussten. Aufnahmen zeigen verletzte und tote Tiere. Die verstorbenen Hühner wurden nicht ordnungsgemäß entsorgt.
Osnabrück, Niedersachsen
Datum der Veröffentlichung: September 2019
Betriebsform: Biohaltung, mittlerer Betrieb
Aufnahmen zeigen, wie Milchkühe mit Fäusten und einem Besenstiel geschlagen wurden. Die Tiere wiesen Verletzungen auf, einige humpelten stark. Viele waren abgemagert. Es handelt sich um einen kleinen Betrieb mit wenigen hundert Tieren.
Schleswig-Flensburg, Schleswig-Holstein
Betroffene Tierart: Rinder
Haltungsform: Milchbetrieb
Datum der Veröffentlichung: Juni 2020
Betriebsform: Konventionell, Bauer von neben an, mittlerer Betrieb
Aufnahmen, die über sechs Monate hinweg in einer großen Schweinezucht entstanden, dokumentierten, wie Ferkel totgeschlagen wurden. Es gab zudem zu enge Kastenstände und zu breite Spaltenböden, in denen junge Ferkel leicht hängen bleiben.
Datum der Veröffentlichung: Juni 2017
Betriebsform: Konventionell, großer Betrieb
Versteckte Kameras zeigten, wie in einer Schweinezucht kranke und schwache Ferkel totgeschlagen wurden. Mehrere der Ferkel überlebten und verendeten erst im Mülleimer. Es wurden auch blutende, verletzte, sterbende und tote Tiere dokumentiert.
Warendorf, Nordrhein-Westfalen
Datum der Veröffentlichung: Dezember 2019