Karte der Tierquälerei in Deutschland
In der Schweinemastanlage wurden mehrere tote Tiere dokumentiert. Dabei kam es auch zu Kannibalismus. Es gab sehr viele verletzte Tiere, die nicht separiert wurden. Beim Trieb auf den Transporter wurden die Schweine mit Elektroschockern gequält.
Hameln-Pyrmont, Niedersachsen
Betroffene Tierart: Schweine
Haltungsform: Mastbetrieb
Datum der Veröffentlichung: September 2022
Name der Organisation: ANINOVA e.V.
Betriebsform: Konventionell, Bauer von neben an, Tierwohl, mittlerer Betrieb
Kurzbeschreibung des Vorfalls:
In der Schweinemastanlage wurden mehrfach Schweine mit blutig gebissenen Ohren dokumentiert. Manche Tiere waren so krank oder verletzt, dass sie nicht mehr gehen konnten. Eine tierärztliche Behandlung blieb offenbar aus.
Lippe, Nordrhein-Westfalen
Betriebsform: Konventionell, Bauer von neben an, mittlerer Betrieb
In der Schweinemastanlage wurden Schweine mit offenen, eitrigen Wunden und Tiere mit teils schweren Beinverletzungen dokumentiert. Nicht immer wurden diese separiert. Ein Schwein hatte nicht ausreichend Zugang zu Futter und Wasser.
Warendorf, Nordrhein-Westfalen
In einer Mastanlage wurden Schweine mit Kratzspuren auf der Haut dokumentiert. In den Buchten lagen zwei tote Tiere zwischen den Lebenden. Kranke Tiere wurden zwar separiert, doch hatte sich in der Krankenbucht eine dicke Schicht Kot gebildet.
Steinfurt, Nordrhein-Westfalen
Betriebsform: Konventionell, Bauer von neben an, großer Betrieb
In dem Schweinemastbetrieb wurden viele Verletzungen dokumentiert, u.a. Nabelbrüche, offene Wunden, blutige Ohren und Ringelschwänze sowie Beinverletzungen. Eine tierärztliche Behandlung blieb offenbar aus. Es gab mehrere tote Tiere.
Borken, Nordrhein-Westfalen
Zahlreiche schwer kranke, gelähmte oder schwerverletzte Schweine von Bauern aus der Region Schwäbisch Hall wurden durch die Viehhandlung Berger abgeholt und zu Schlachthöfen in Süddeutschland gebracht.
Schwäbisch Hall, Baden-Württemberg
Haltungsform: Verladestation, Tiersammelstelle
Name der Organisation: SOKO Tierschutz e.V.
Betriebsform: Konventionell, Biohaltung, mittlerer Betrieb
Kranke, kahle Hühner mit großen blutenden Wunden, unzählige tote Tiere, Hähne, die verletzte Hennen immer wieder brutal besprangen – diese Bilder stammen aus fünf Elterntierbetrieben.
Saalekreis, Sachsen-Anhalt
Betroffene Tierart: Hühner
Haltungsform: Elternbetrieb
Datum der Veröffentlichung: März 2017
Name der Organisation: Animal Rights Watch e.V. (ARIWA)
Betriebsform: Konventionell, Bodenhaltung, großer Betrieb
Anhalt-Bitterfeld, Sachsen-Anhalt