Karte der Tierquälerei in Deutschland
Kahl gepickte Hennen; dazu schmerzhaft entzündete Kloaken durch dauerndes Eierlegen: Diese Bilder stammen aus einem Bio-Hennen-Betrieb, der für Kaufland produziert.
Emsland, Niedersachsen
Betroffene Tierart: Hühner
Haltungsform: Eierbetrieb
Datum der Veröffentlichung: März 2023
Name der Organisation: Animal Rights Watch e.V. (ARIWA)
Betriebsform: Biohaltung, großer Betrieb
Kurzbeschreibung des Vorfalls:
In einem großen Mastbetrieb mit Enten wurden die Tiere im Hochsommer während der Mittagshitze ausgestallt. Sie hatten weder Schatten noch Wasser und hechelten nach Luft.
Oder-Spree, Brandenburg
Betroffene Tierart: Enten
Haltungsform: Mastbetrieb
Datum der Veröffentlichung: Juli 2022
Name der Organisation: ANINOVA e.V.
Betriebsform: Konventionell, großer Betrieb
Die bereits in den Tierschutzskandalen von Bad Iburg und Mecke aufgedeckte Viehhandlung Hunecke wurde in diesem Fall erneut bei mehrfachen grausamen Übergriffen um dem Handel mit verletzten Tieren überführt. Kühe wurden geschlagen, Schwänze verdreht und mit Dampfstrahler oder Mistgabeln misshandelt.
Steinfurt, Nordrhein-Westfalen
Betroffene Tierart: Rinder
Haltungsform: Tiersammelstelle, Transporte
Datum der Veröffentlichung: Dezember 2022
Name der Organisation: SOKO Tierschutz e.V.
Betriebsform: Konventionell, mittlerer Betrieb
Erstmals zeigen diese Bilder den minutenlangen Überlebenskampf kleiner Schweinebabys in sogenannten CO2-Boxen. Darin werden sie erstickt.
Börde, Sachsen-Anhalt
Betroffene Tierart: Schweine
Haltungsform: Zuchtbetrieb, Mastbetrieb
Betriebsform: Konventionell
Diese Schweinemastanlage fiel durch die vielen Schweine mit Augenentzündungen auf. Ein Messgerät dokumentierte einen zu hohen Ammoniakgehalt in der Luft, der durch die Ausscheidungen der Tiere entstand. Behandelt wurden die Schweine offenbar nicht.
Höxter, Nordrhein-Westfalen
Datum der Veröffentlichung: September 2022
Betriebsform: Konventionell, Bauer von neben an, mittlerer Betrieb
In der Schweinemastanlage wurden mehrere tote Tiere dokumentiert. Dabei kam es auch zu Kannibalismus. Es gab sehr viele verletzte Tiere, die nicht separiert wurden. Beim Trieb auf den Transporter wurden die Schweine mit Elektroschockern gequält.
Hameln-Pyrmont, Niedersachsen
Betriebsform: Konventionell, Bauer von neben an, Tierwohl, mittlerer Betrieb
In der Schweinemastanlage wurden mehrfach Schweine mit blutig gebissenen Ohren dokumentiert. Manche Tiere waren so krank oder verletzt, dass sie nicht mehr gehen konnten. Eine tierärztliche Behandlung blieb offenbar aus.
Lippe, Nordrhein-Westfalen
In der Schweinemastanlage wurden Schweine mit offenen, eitrigen Wunden und Tiere mit teils schweren Beinverletzungen dokumentiert. Nicht immer wurden diese separiert. Ein Schwein hatte nicht ausreichend Zugang zu Futter und Wasser.
Warendorf, Nordrhein-Westfalen
In einer Mastanlage wurden Schweine mit Kratzspuren auf der Haut dokumentiert. In den Buchten lagen zwei tote Tiere zwischen den Lebenden. Kranke Tiere wurden zwar separiert, doch hatte sich in der Krankenbucht eine dicke Schicht Kot gebildet.
Betriebsform: Konventionell, Bauer von neben an, großer Betrieb
In dem Schweinemastbetrieb wurden viele Verletzungen dokumentiert, u.a. Nabelbrüche, offene Wunden, blutige Ohren und Ringelschwänze sowie Beinverletzungen. Eine tierärztliche Behandlung blieb offenbar aus. Es gab mehrere tote Tiere.
Borken, Nordrhein-Westfalen