Karte der Tierquälerei in Deutschland
Undercover-Recherchen in einer Brüterei, einem Spezialisten für Hühner für Bio, Freiland und “Zweinutzungshühner”, dokumentierten das Leiden der Hühner für die Eierproduktion.
Freising, Bayern
Betroffene Tierart: Hühner
Haltungsform: Brüterei
Datum der Veröffentlichung: März 2018
Name der Organisation: SOKO Tierschutz e.V.
Betriebsform: Konventionell, Biohaltung, Freilandhaltung, mittlerer Betrieb
Kurzbeschreibung des Vorfalls:
Filmaufnahmen auf einem Milchbetrieb dokumentierten, wie dort Rinder grausam misshandelt wurden und tote Tiere bis auf die blanken Knochen verwesten.
Stendal, Sachsen-Anhalt
Betroffene Tierart: Rinder
Haltungsform: Milchbetrieb
Datum der Veröffentlichung: April 2018
Betriebsform: Konventionell, großer Betrieb
Hinter der Fassade der Landmetzgerei Matthias Blohm in Schönhausen wurden grausame Vorgänge dokumentiert. Kranke Tiere wurden per Seilwinde bei Bewusstsein vom Transporter gezogen, per Gabelstapler umhergeschleift und brutal misshandelt.
Haltungsform: Schlachthof
Datum der Veröffentlichung: April 2019
Betriebsform: Konventionell, kleiner Betrieb
Der Schlachthof Maretzki in Düdenbüttel bei Stade hatte systematisch kranke, schwer verletzte Tiere abgeholt und geschlachtet.
Stade, Niedersachsen
Betriebsform: Konventionell, Biohaltung, Bauer von neben an, kleiner Betrieb
In einem Schlachthof mit Bio-Zertifikat wurden Schweine getreten, geworfen und mit Haken geschlagen, um diese zu treiben. Nach dem Kehlschnitt schnappten viele Tiere nach Luft und bewegten ihre Extremitäten – sie wurden nicht richtig betäubt.
Ostprignitz-Ruppin, Brandenburg
Betroffene Tierart: Schweine
Datum der Veröffentlichung: Januar 2021
Name der Organisation: ANINOVA e.V.
Betriebsform: Konventionell, Biohaltung, Tierwohl, mittlerer Betrieb
Versteckte Kameras beobachten 30 Tage lang einen sehr großen Milchbetrieb. Tausende Kühe wurden systematisch Durst, Hunger und Gewalt ausgesetzt.
Unterallgäu, Bayern
Datum der Veröffentlichung: Juli 2019
Betriebsform: Konventionell, Bauer von neben an, großer Betrieb
In einem Rinderschlachthof mit Bio-Zulassung in Oldenburg wurden Rinder vor der Schlachtung unzureichend und nicht fachgerecht betäubt. Im Zutrieb wurden die Tiere mit Elektroschockern und Schlägen gequält, um sie zu treiben.
Oldenburg, Niedersachsen
Datum der Veröffentlichung: November 2018
Betriebsform: Konventionell, Biohaltung, Tierwohl, großer Betrieb
In einer Ferkelzucht auf sechs Etagen wurde unter anderem dokumentiert, wie Ferkel zur Tötung auf den Boden geschlagen wurden. Sauen wurden getreten, geschlagen und gequält. Das Schweinehochhaus steht seit Oktober 2018 leer.
Anhalt-Bitterfeld, Sachsen-Anhalt
Haltungsform: Zuchtbetrieb
In einer Schweinemast wurden Tiere mit Verletzungen wie blutige Ohren und Schwänze, Abszesse und Entzündungen dokumentiert. Die Schweine wurden offenbar nicht tierärztlich versorgt. In Teilen der Mastanlage lebten die Tiere in ihren Exkrementen.
Gütersloh, Nordrhein-Westfalen
Haltungsform: Mastbetrieb
Datum der Veröffentlichung: Juli 2020
Betriebsform: Konventionell, Bauer von neben an, kleiner Betrieb
In Niedersachsens größter Schweinemast zeigen Aufnahmen verletzte Tiere mit Abszessen, blutigen Wunden und Tumoren. Teilweise konnten die Tiere nur noch humpeln. Zudem stellte der Betrieb über Nacht verbotenerweise das Trinkwasser ab.
Emsland, Niedersachsen
Datum der Veröffentlichung: September 2020