Unzureichende Betäubung und keine Kontrolle

Der Schlachtbetrieb Horn in Flintbek warb mit handwerklicher Schlachtung, Qualität und Sicherheit. Bildmaterial aus drei Monaten zeigt, dass dort Tierquälerei und katastrophale hygienische Zustände herrschten.

Gitterböden, verletzte und tote Hühner in Bio-Betrieb

In einem Betrieb für Bio-Eier wurden Hühner auf mehreren Etagen auf Gitterböden gehalten, auf denen die Hühner leben mussten. Aufnahmen zeigen verletzte und tote Tiere. Die verstorbenen Hühner wurden nicht ordnungsgemäß entsorgt.

Verletzte und abgemagerte Milchkühe geschlagen

Aufnahmen zeigen, wie Milchkühe mit Fäusten und einem Besenstiel geschlagen wurden. Die Tiere wiesen Verletzungen auf, einige humpelten stark. Viele waren abgemagert. Es handelt sich um einen kleinen Betrieb mit wenigen hundert Tieren.

Kranke und schwache Ferkel in Zuchtbetrieb totgeschlagen

Versteckte Kameras zeigten, wie in einer Schweinezucht kranke und schwache Ferkel totgeschlagen wurden. Mehrere der Ferkel überlebten und verendeten erst im Mülleimer. Es wurden auch blutende, verletzte, sterbende und tote Tiere dokumentiert.

Sexuelle Übergriffe an Schweinen in Besamungsstation

Kameras dokumentierten den Alltag in einer Besamungsstation: Eber wurden durch sexuelle Übergriffe zur Ejakulation gezwungen. Das Sperma wird für die Besamung der Sauen in der Schweinezucht verwendet. Die Eber wurden getreten und geschlagen.