Karte der Tierquälerei in Deutschland
Kranke, kahle Hühner mit großen blutenden Wunden, unzählige tote Tiere, Hähne, die verletzte Hennen immer wieder brutal besprungen haben – diese Bilder stammen aus fünf Elterntierbetrieben.
Saalekreis, Sachsen-Anhalt
Betroffene Tierart: Hühner
Haltungsform: Elternbetrieb
Datum der Veröffentlichung: März 2017
Name der Organisation: Animal Rights Watch e.V. (ARIWA)
Betriebsform: Konventionell, Bodenhaltung, großer Betrieb
Kurzbeschreibung des Vorfalls:
Kühe, die durch ihren eigenen Kot wateten, und Kälber, die nach der Geburt von ihren Müttern getrennt und einzeln gehalten wurden: Diese Bilder stammen aus einem Bioland-Betrieb.
Harburg, Niedersachsen
Betroffene Tierart: Rinder
Haltungsform: Milchbetrieb
Datum der Veröffentlichung: Juli 2017
Betriebsform: Biohaltung, mittlerer Betrieb
Kahlgepickte Legehennen mit schmerzhaften eitrigen Kloaken und Entzündungen: Diese Bilder stammen aus einem Bioland-Betrieb.
Potsdam-Mittelmark, Brandenburg
Haltungsform: Eierbetrieb
Sauen, die in Abferkelgittern eingequetscht waren und Mastschweine auf Spaltenboden mit kleinen Betonausläufen: Diese Bilder stammen aus einem Bioland-Betrieb.
Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen
Betroffene Tierart: Schweine
Haltungsform: Zuchtbetrieb, Mastbetrieb
Legehennen, die sich am Rücken und Bauch kahl und blutig pickten. Hühner mit schmerzhaft entzündeten, eitrigen Kloaken. Diese Bilder stammen aus einer Bodenhaltung.
Datum der Veröffentlichung: Mai 2018
Videomaterial aus einem Ferkelvermehrungsbetrieb in Brandenburg zeigt, dass weiterhin kleine Ferkel im Akkord brutal getötet werden.
Oder-Spree, Brandenburg
Haltungsform: Zuchtbetrieb
Datum der Veröffentlichung: Juni 2018
Betriebsform: Konventionell
Rinder, die mit Elektroschockern und Eisenstangen geschlagen wurden, fehlerhafte Betäubungen und ein langsamer, qualvoller Tod: Diese Bilder stammen aus einem bio-zertifizierten Schlachthof.
Ostprignitz-Ruppin, Brandenburg
Haltungsform: Schlachthof
Datum der Veröffentlichung: November 2018
Betriebsform: Biohaltung, Bauer von neben an, kleiner Betrieb
Die Aufnahmen zeigen Kühe im Oberbergischen Kreis, die am Hals fixiert waren und sich gerade so hinlegen und wieder aufstehen konnten. Die “Anbindehaltung” ist in der Milchindustrie immer noch gängig.
Oberbergischer Kreis, Nordrhein-Westfalen
Datum der Veröffentlichung: März 2019
Betriebsform: Konventionell, kleiner Betrieb
In diesem Betrieb in Gießen wurde die in der Milchindustrie immer noch erlaubte und gängige “Anbindehaltung” dokumentiert. Bundesweit werden etwa 1 Million Kühe so gehalten.
Gießen, Hessen
Bundesweit leben etwa 1 Million Kühe in der sogenannten „Anbindehaltung“, auch in diesem Betrieb in Pfaffenhofen. Jede vierte Kuh in der Milchindustrie ist davon betroffen, vor allem in kleineren Betrieben – auch mit Bio-Siegel.
Pfaffenhofen an der Ilm, Bayern