Unter den 3.500 Schweinen sind Tiere mit massiven Schwellungen, Nabelbrüchen, Augenentzündungen und verstorbene Tiere. Es kommt zu Kannibalismus. Der Betrieb ist als Ausbildungsbetrieb anerkannt, lieferte zum Zeitpunkt der Aufnahmen die Tiere zur Schlachtung an Westfleisch und nahm an der “Initiative Tierwohl” teil. Zudem war der Betreiber früher beim ISN tätig, ein Lobbyverband für Schweinehalter*innen. Neben diesem wurden zwei weitere Westfleisch-Lieferanten aufgedeckt.

Update (01.2026): Die Staatsanwaltschaft Münster führt die Ermittlungen gegen die Verantwortlichen weiterhin fort (AZ 540 Js 190/25). Dies hat die Staatsanwaltschaft Münster auf Nachfrage von ANINOVA bestätigt. ANINOVA erwartet, dass die Verantwortlichen für die dokumentierten Tierschutzverstöße konsequent zur Rechenschaft gezogen werden.

Update (05.2025): Die Staatsanwaltschaft Münster hat die Ermittlungen aufgenommen (Aktenzeichen 540 Js 190/25).

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