Der Schweinemastbetrieb gibt sich nach außen transparent: Hier werden Schulklassen durch die Anlage geführt. Bis 2019 gab es zudem ein Fenster, durch das man in einen Teilbereich des Betriebs blicken konnte. Nachdem die Organisation tierretter.de jedoch die erschreckenden Zustände aufgedeckt hatte, wurde das Fenster verschlossen. Eine neue Undercover-Recherche zeigt, wie die Schweine hier noch immer leiden. Der Betrieb nimmt an der Initiative Tierwohl teil.

Update (01.2026): Die Staatsanwaltschaft Münster hat das Strafverfahren gegen den Landwirt erneut eröffnet (AZ 540 Js 1031/25). ANINOVA war juristisch gegen die Einstellung vorgegangen und argumentierte, dass das zuständige Veterinäramt nicht geeignet ist, das Bildmaterial unabhängig zu begutachten. Das Amt ist zugleich für die tierschutzrechtlichen Kontrollen des betroffenen Betriebs zuständig und steht damit in einem strukturellen Interessenkonflikt.

Update (09.2025): Die Staatsanwaltschaft Münster (AZ 540 Js 1031/25) hat das Strafverfahren gegen den Landwirt eingestellt. Das zuständige Veterinäramt kam im Rahmen einer Begutachtung zu dem Ergebnis, dass auf den Aufnahmen zwar Tierschutzverstöße zu erkennen seien, diese jedoch nicht den Tatbestand einer Straftat erfüllten.

 

Update (04.2025): Die Staatsanwaltschaft Münster ermittelt wegen möglicher Verstöße gegen das Tierschutzgesetz gegen die Verantwortlichen, AZ 540 Js 1031/25.

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