Versteckte Kameras dokumentierten, wie Schlachthofmitarbeitende Tiere im Zutrieb mit Mistgabeln und Elektroschockern quälen – ein Rind wird bis zu 160 Mal geschockt. Bei der Schlachtung zeigen mehrere Tiere deutliche Anzeichen von Bewusstsein – die Betäubung schlug fehl, doch der tödliche Kehlschnitt wird dennoch gesetzt. Der amtliche Tierarzt ist im gesamten dokumentierten Zeitraum nur im Außenbereich zu sehen, nicht drinnen bei den Schlachtungen.

Update (01.2026): Die Staatsanwaltschaft Oldenburg hat das Ermittlungsverfahren wegen angeblicher übler Nachrede gegen den Vorstandsvorsitzenden von ANINOVA, Jan Peifer, gemäß § 170 Abs. 2 StPO eingestellt. Auch das Verfahren gegen die Tierärztin und Gutachterin Dr. Claudia Preuß-Uberschär wurde beendet (Az. 230 Js 55677/25). Ausgangspunkt war eine Strafanzeige des zuständigen Veterinäramts JadeWeser, das damit in einem bundesweit einmaligen Vorgang juristisch gegen diejenigen vorging, die mutmaßliche Tierquälerei öffentlich gemacht haben. Unabhängig davon ermittelt die Staatsanwaltschaft Oldenburg weiterhin wegen des Verdachts der Tierquälerei im Schlachthof Elsfleth.

Update (09.2025): Rund 30 Rinderhalter*innen haben sich zusammengeschlossen und planen, ihre Tiere ab Anfang des Jahres 2026 per Weideschuss zu töten. Das Fleisch soll anschließend im Schlachthof Elsfleth weiterverarbeitet werden. Eine Wiederaufnahme des regulären Schlachtbetriebs ist nach Informationen von ANINOVA jedoch nicht vorgesehen.

 

Update (11.2024): Auf Grund einer Strafanzeige durch ANINOVA hat die Staatsanwaltschaft Oldenburg die Ermittlungen gegen die Verantwortlichen aufgenommen. Das Aktenzeichen lautet: 1106 Js 74112/24.

 

Update (10.2024): Das Veterinäramt Brake hat auf Grund der Anzeige von ANINOVA den Schlachthof geschlossen.

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