Die Kastenstände sind zu eng, manche fallen auseinander. Einige Schweine haben Verletzungen, manche sind völlig abgemagert. Tierärztlich versorgt werden sie offenbar nicht. Eine dicke Schicht Kot sammelt sich direkt vor den Gesichtern der Tiere. Besonders absurd: Der Betreiber arbeitet wissenschaftlich zum Tierschutz in der Schweinehaltung. In dem Betrieb waren 2015 bei einem Brand rund 1.000 Schweine verendet, 2024 kam es zu einem Polizeieinsatz. Ernsthafte Konsequenzen blieben offenbar aus.

Update (10.2026): Die Sauenhaltung in dem Betrieb ist inzwischen vollständig eingestellt worden. Bei der letzten Kontrolle im August 2026 wurden keine Sauen mehr vorgefunden. Stattdessen werden dort nun rund 500 Mastschweine gehalten. Die strafrechtlichen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Dortmund unter dem Aktenzeichen 76 Js 5/25 dauern weiterhin an.

Update (10.2025): Die Staatsanwaltschaft Dortmund hat Ermittlungen aufgenommen. Zuständig ist die Zentralstelle für die Verfolgung der Umweltkriminalität in Nordrhein-Westfalen bei der Staatsanwaltschaft Dortmund (AZ 76 Js 5/25).

 

Update (10.2025): Das Veterinäramt Märkischer Kreis hat eine ausführliche Kontrolle durchgeführt und Auflagen erteilt. QS hat den Betrieb von der Teilnahme gesperrt.

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