Die Kastenstände sind zu eng, manche fallen auseinander. Einige Schweine haben Verletzungen, manche sind völlig abgemagert. Tierärztlich versorgt werden sie offenbar nicht. Eine dicke Schicht Kot sammelt sich direkt vor den Gesichtern der Tiere. Besonders absurd: Der Betreiber arbeitet wissenschaftlich zum Tierschutz in der Schweinehaltung. In dem Betrieb waren 2015 bei einem Brand rund 1.000 Schweine verendet, 2024 kam es zu einem Polizeieinsatz. Ernsthafte Konsequenzen blieben offenbar aus.

Update (10.2025): Die Staatsanwaltschaft Dortmund hat Ermittlungen aufgenommen. Zuständig ist die Zentralstelle für die Verfolgung der Umweltkriminalität in Nordrhein-Westfalen bei der Staatsanwaltschaft Dortmund (AZ 76 Js 5/25).

Update (10.2025): Das Veterinäramt Märkischer Kreis hat eine ausführliche Kontrolle durchgeführt und Auflagen erteilt. QS hat den Betrieb von der Teilnahme gesperrt.

Veröffentlichung auf der Website von